VRC 2009

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VIENNA ROWING CHALLENGE 2009

6 Siege – 2 Gesamtbestzeiten im Frauen 1x und Frauen 2x – 5.Schnellster Verein

2. Mai 2009: die Alte Donau präsentiert sich wieder mal mit einer der schönsten Regattastrecken Österreichs. Diesmal durchwegs mit einem herausfordernden Wasser, welches durch einen seitlichen böigen Wind den Rudermannschaften ein entsprechend technisches Vermögen abverlangt.

9 Vereine meldeten an die 120 Mannschaften in 4 Rennen. Dieses tolle Meldeergebnis brachte spannende Rennen und vor allem viel Stimmung.

Mit mehr als 30 Aktiven ist es uns wieder gelungen eine beachtlich große Mannschaft an den Start zu bringen.
Mit der Anzahl der Siege und dem gezeigten Leistungsvermögen kann man durchaus zufrieden sein. Besonders erfreulich die hervorragende Entwicklung im Mastersbereich und die weiterhin konstant starke Leistung in der Frauen allgemeinen Klasse.

Frauen allgemein Klasse (2 Siege)

Die stärksten Leistungen aus Sicht der Argonauten konnte einmal mehr unsere Manuela erbringen. Im Frauen Einer konnte sie ihre stärkste Gegnerin, keine geringere als Sara Karlsson vom WRK Donau, mit einem technisch und kämpferisch tollen Lauf auf Distanz halten. Mit 5 Sekunden Vorsprung konnte sie das Rennen für sich entscheiden, da Sara eine Wendeboje ausgelassen hatte wurden dieser noch weitere 5 Strafsekunden zugebucht, sodass Manuela mit 10 Sekunden Vorsprung gewertet wurde. Mit dieser Zeit erreichte sie die schnellste Zeit aller Frauen 1x und insgesamt die 5. schnellste! Zeit aller 32 gestarteten Einer!

Im Frauen Doppelzweier konnte kein Boot mit Manuela und ihrer Partnerin Fabienne Pfister mithalten. Trotz technischer Unsauberkeiten konnten sie mit Gesamtbestzeit im Frauen 2x die Wertung überlegen für sich entscheiden.

Christina Hejlek und Nina Stanke stellten sich im 2- bei diesen Wetterbedingungen dem Starter und fuhren das Rennen in einer durchaus ansprechenden Zeit. Die beiden sind ein ganz heißer Tipp für die Riemenbewerbe im Herbst!
Resümee: Wieder eine überaus starke Leistung von Manuela. Im Doppelzweier sind derzeit noch Abstimmungsarbeiten dringend notwendig.

Juniorinnen und Junioren

Unser B-Juniorinnen 4x fuhr bei diesen schwierigen Bedingungen ein ausgezeichnetes Rennen. Trotz mangelnden Trainingsmöglichkeiten konnten sich unsere jüngsten “Mädls” knapp hinter den sichtlich gut zusammengespielten Alemanninnen auf den 2. Platz rudern. Bei vermehrten Trainingseinheiten wäre hier sicherlich noch viel möglich.

Lisa Jenko musste nach dem 4x gleich in den Einer umsteigen und fuhr dort ein beherztes Rennen, das ihr einen 3. Platz knapp 2 Sekunden hinter Lia einbrachte. Eine ebenfalls starke, ob der wenigen Trainingsmöglichkeiten umso bemerkenswertere Leistung brachte Conny Rottensteiner, mit einem 4. Platz nur knapp hinter Lisa.

Bei den Junioren musste sowohl Michael Hommel, als auch Gerhard Flödl, der technisch eine sehr gute Wasserarbeit zeigte, erkennen, dass für vordere Plätze auf einer 4000m Regatta mehr Trainingskilometer notwendig sind, als es den beiden in dieser Saison möglich war. Sie mussten sich mit den hinteren Plätze zufrieden geben.

Im Junioren 2x kämpften Clemens Fickl und Georg Karner 3000m lang hart gegen die beiden Ruderer von Pirat Wien. Schussendlich mussten sie das stärke Duo doch ziehen lassen und verloren enttäuscht auf den letzten 1000m viel Zeit, konnten aber noch den 2. Platz vor STAW Wien und Argonauten 2, die sich redlich bemühten, ins Ziel retten. Vor allem in der Grundlagenausdauer, als auch in der Technik gilt es für die beiden noch kräftig aufzuholen, den entsprechenden Kampfgeist haben sie gezeigt.

Im Junioren 4x (Karner, Fickl, Flödl, Salomon) lieferten sich unsere Jungs ein beinhartes Rennen mit Lia, welches sie knapp mit einem 2. Platz für sich entscheiden konnten. Außer Reichweite fuhr STAW Wien einen überlegenen Sieg ein.
Resümee: Angesichts des bisherigen geringen Trainingsaufkommens konnte sich die Juniorinnen und Junioren Mannschaft gut schlagen. Leider kann somit derzeit nicht das mögliche Leistungspotential ausgeschöpft werden. Einige Mannschaften wie der Juniorinnen B 4x, aber auch der Junioren 2x hätten Potential in der österreichischen Spitze mitzufahren.

Masters Frauen und Männer (4 Siege)

Als erste Mannschaft stellte sich ein ganz kurzfristig zusammengestellter Frauen 4x dem Starter. Daniela Thonhofer, Eva Hauer-Pavlik, Verene Klejna und Angelika Pfeisinger-Riedl zeigten ihre ganze Routine und fuhren in einem ausgezeichneten Rennen einen nie gefährdeten Sieg in der Frauen Masters C Wertung gegen Lia Wien ein.

Der ebenfalls kurzfristig formierte Masters B Doppelvierer Mit Roland Dreihaar, Norbert Willrader, Bernhard Kainz und Marcus Weywoda kämpfte in gewohnter Manier, musste allerdings erkennen, dass bei den schwierigen Wasserbedingungen, um einiges an gemeinsamen Kilometern mehr notwendig ist, um in dieser Klasse vorne mitfahren zu können. Es wurde mit der guten Gesamt 5.besten Zeit ein 3. Platz vor Lia Wien erreicht.

Im Masters Einer zeigte wieder mal unser Thomas Berkes als einziger, dass er Wind und Wellen trotzt. Mit doch leichten technischen Problemen konnte er seine Klasse Masters F gewinnen und war auch noch schneller als einer unserer Junioren, die das Ergebnis hoffentlich als Anreiz sehen mehr zu trainieren.

Kathi Kühne konnte in Renngemeinschaft im Master B 2x in einer guten Zeit einen souveränen Sieg erringen.

In einen der schwierigsten Bootsklassen, den 2- musste sich Thomas Berkes mit Verena Klejna dem Ehepaar Haberl, die allerdings im 2x starteten, nicht ganz überraschend, deutlich geschlagen geben. Die beiden haben sich im 2- allerdings einmal mehr für eine Mixed Mannschaft bei den World Masters empfohlen.

Unsere Männer Masters 2x stellten sich in erster Linie wieder dem internen Vergleichskampf. Und abermals konnte die jüngere Mannschaft mit Werner Hochenauer und Christopf Schön-Pigisch den Bug vor Thomas Loimer und Christoph Walzer halten. Unsere physisch sicher stärken B-Masters wird das weiter beflügeln an der Technik zu arbeiten.

Das für unsere Masters letzte Rennen war der MW4x. Bei noch weiter verstärkten seitlichen Windböen fuhren Barbara Döberl, Susi Drabek, Barbara Windisch und Stefanie Mehrle ein technisch sehr ansprechendes Rennen, zeigten das ganze Rennen hindurch ihren Kampfgeist und beendeten als Siegerinnen ihrer Klasse die diesjährigen ausgesprochenen spannenden Rennen der Vienna Rowing Challenge.
Resümee: Die gute Entwicklung bei allen Mastersmannschaften ist deutlich erkennbar, auch wenn bei schwierigen Wasserverhältnissen, die technischen Nachteile das wahre Leistungspotential noch nicht ermöglichen. Frühzeitige Mannschaftszusammenstellungen werden einen weiteren Schritt in die Richtung Siege setzen.

Andreas Chabicovsky
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